 |
 |
 |
 |
zurück zur Übersicht
A: ALTEX-Autor Martin Balluch nach über drei Monaten Haft entlassen
Am 2. September 2008 wurden die inhaftierten Oesterreichischen Tierschützer, darunter ALTEX-Autor Martin Balluch, aus der Untersuchungshaft entlassen. Die zu erwartende Strafe stehe in keinem Verhältnis zur Dauer der Untersuchungshaft, so die Begründung der Oberstaatsanwaltschaft in Wien. Seit dem 20. Mai 2008 sass der Autor des Artikels Trial on personhood for chimp “Hiasl”, erschienen in ALTEX 24,4 (2007) in österreichischer Untersuchungshaft. Lange Zeit befand er sich im Hungerstreik. Mit ihm wurden weitere neun österreichische Tierschützer verhaftet. Martin Balluch, Obmann des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), war offenbar jahrelang überwacht und abgehört worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm und den anderen Verhafteten vor, Mitglieder einer terroristischen Vereinigung (Animal Liberation Front) zu sein und damit verantwortlich für zahlreiche in der Vergangenheit erfolgte Anschläge auf kommerzielle Unternehmen mit Schaden in Millionenhöhe. Beweismittel wurden keine vorgelegt, offenbar hofft man, diese in den beschlagnahmten Computern der Verhafteten zu finden. Balluch bestreitet die Vorwürfe energisch, er habe sich stets und konsequent für ausschliesslich gewaltfreie Aktionen ausgesprochen. Er vermutet, dass mit dieser Aktion (der VgT ist wegen der beschlagnahmten Unterlagen geschäftsunfähig) eine missliebige Tierschutzorganisation mundtot gemacht werden soll. Der VgT hat sich unter anderem auch gegen die in Österreich übliche Aufzucht von Fasanen ausgesprochen, die dann zum Abschuss für Jagdgesellschaften freigelassen werden. Eine solche (leere) Aufzuchtstation brannte in jüngster Zeit ab und nun wird, nach Auffassung des VgT, jeder verdächtigt, der diese fraglichen Jagdmethoden nicht gut findet. Als gewalttätig wurde vom österreichischen Innenminister aber auch schon das Aufhängen eines Transparentes gegen Pelztierfarmen an einer Hausmauer gewertet. Bei dieser Sachlage kommen ernsthafte Zweifel an der Verhältnismässigkeit der Verhaftungen auf. |
| fpg |
| Neueste Informationen sind auf der Website des VgT Oesterreich abrufbar: www.vgt.at |
zurück zur Übersicht |
 |
Die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren in der Forschung hat sich in den letzten Jahren stets weiterentwickelt. Um diesen Forschungszweig zu unterstützen, haben wir eine neue Internet-Plattform entwickelt:
Auf der Website InVitro Jobs haben Sie die Möglichkeit, kostenfrei Stellenangebote einzustellen. Sie können hierfür eine der folgenden Kategorien auswählen: Jobs Praktika Abschlussarbeiten Es besteht auch die Möglichkeit kostenfrei ein Stellengesuch zu schalten. Zudem wird kontinuierlich eine Liste von Arbeitsgruppen erweitert, die sich mit der Entwicklung von tierversuchsfreien Verfahren befassen oder bevorzugt auf diese zurückgreifen, so dass für Studierende die Suche nach geeigneten Abschlussarbeiten und Praktika erleichtert wird. Zum anderen wird dadurch ein Überblick über Arbeitsgruppen gegeben, die in diesem Bereich tätig sind, um damit zur Vernetzung der Wissenschaftler(innen) beizutragen. Weitere Arbeitsgruppen, die mit in die Liste aufgenommen werden möchten, können sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Darüber hinaus bietet die Website eine Fülle von Informationen: Die Kategorie „Aktuelles“ stellt Neuigkeiten aus Forschung und Politik in verständlicher Weise dar, ein Newsletter ist in Vorbereitung. Eine Literaturübersicht vertieft spezielle Themengebiete. Außerdem stellen wir eine Link-Liste zur Verfügung sowie eine Übersicht über Stiftungen und Organisationen, die tierversuchsfreie Forschung fördern.
InVitroJobs.com ist ein Projekt von Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., Roermonder Straße 4a, 52072 Aachen Kontakt: info@invitrojobs.com, Tel.: +49 (0)731 17 67 285 |
 |
| |
|