Startseite
De | En
 Startseite | Kontakt 
Suche 
News

zurück zur Übersicht


CH: Rekurs gegen Tierversuche in Zürich

Die kantonale Zürcher Tierversuchskommission sieht die Würde der Tiere verletzt und legte Widerspruch gegen zwei Versuche mit Affen ein. Sie führt dabei erstmals in der Schweiz die Verletzung der Würde der Tiere ins Feld. Die Kommission kritisiert u.a. den Wasserentzug, mit dem die Affen zur Mitarbeit bewegt werden sollen.

Wenn Zwang ausgeübt werde, damit ein Tier etwas tue und ihm keine Chance gelassen werde, es aus eigener Motivation zu tun, sei die Würde des Tiers verletzt. Dies sagte Kommissionspräsident Klaus Peter Rippe in einem Interview mit der „SonntagsZeitung“. Dabei sei der Schutz der Würde je nach Tierart verschieden zu bewerten. Was als Missachtung der Würde zu betrachten sei, hänge grundsätzlich von der Tierart ab. Wenn uns ein Wesen so nah stehe wie ein Affe, dann verletzten bei ihm dieselben Handlungen die Würde, die auch bei Menschen die Würde verletzten: „Was man beim Menschen nicht darf, darf man auch nicht mit Primaten tun“, so Rippe.

Affenversuche sind laut Rippe aber auch unter diesen Voraussetzung grundsätzlich noch möglich, wenn die Affen aus eigener Motivation an der Forschung teilnehmen, wie das bei vielen Verhaltensstudien der Fall sei. Es gehe nicht darum, die Forschung einzuschränken, sondern darum, über bestimmte Methoden zu entscheiden.

Das revidierte Tierschutzgesetz, das die eidgenössischen Räte vor gut einem Jahr verabschiedet haben, sieht den Schutz der Würde des Tieres vor (das Leben der Tiere ist in der Schweiz hingegen auch mit dem neuen Gesetz nicht geschützt). Das revidierte Tierschutzgesetz ist jedoch noch nicht in Kraft getreten. Juristisch gesehen kann aber durchaus schon im Sinn des neuen Tierschutzgesetzes entschieden werden, da der Wille des Gesetzgebers klar ersichtlich ist. In einem Fernsehinterview zum Thema setzte Klaus Peter Rippe noch ein Argument drauf: „Wer das Recht auf Spitzenforschung für sich reklamiere, müsse auch mit einer Spitzenethik aufwarten können.“


zurück zur Übersicht


InVitro Jobs aufgeschaltet

Die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren in der Forschung hat sich in den letzten Jahren stets weiterentwickelt. Um diesen Forschungszweig zu unterstützen, haben wir eine neue Internet-Plattform entwickelt:

Auf der Website InVitro Jobs haben Sie die Möglichkeit, kostenfrei Stellenangebote einzustellen.
Sie können hierfür eine der folgenden Kategorien auswählen:
Jobs
Praktika
Abschlussarbeiten
Es besteht auch die Möglichkeit kostenfrei ein Stellengesuch zu schalten.
Zudem wird kontinuierlich eine Liste von Arbeitsgruppen erweitert, die sich mit der Entwicklung von tierversuchsfreien Verfahren befassen oder bevorzugt auf diese zurückgreifen, so dass für Studierende die Suche nach geeigneten Abschlussarbeiten und Praktika erleichtert wird.
Zum anderen wird dadurch ein Überblick über Arbeitsgruppen gegeben, die in diesem Bereich tätig sind, um damit zur Vernetzung der Wissenschaftler(innen) beizutragen. Weitere Arbeitsgruppen, die mit in die Liste aufgenommen werden möchten, können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.
Darüber hinaus bietet die Website eine Fülle von Informationen: Die Kategorie „Aktuelles“ stellt Neuigkeiten aus Forschung und Politik in verständlicher Weise dar, ein Newsletter ist in Vorbereitung. Eine Literaturübersicht vertieft spezielle Themengebiete. Außerdem stellen wir eine Link-Liste zur Verfügung sowie eine Übersicht über Stiftungen und Organisationen, die tierversuchsfreie Forschung fördern.

InVitroJobs.com ist ein Projekt von Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., Roermonder Straße 4a, 52072 Aachen
Kontakt: info@invitrojobs.com,  Tel.: +49 (0)731 17 67 285




zum Seitenanfang
 
 
Layout, CMS: Inware AG