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Quantifizierung des Lympho-Choriomeningitis-Virus mit einer immunologischen Fokustechnik in 24- oder 96-Loch-Platten

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Manuel Battegay
Institut für Experimentelle Immunologie, Departement Pathologie der Universität, CH-Zürich
Summary

Titer des Lympho-Choriomeningitis-Virus (LXMV) wurden auf adhärenten Fibroblastenzellinien in 24- oder 96-Loch-Platten bestimmt. Nach Absorption des Virus durch die Zellen erfolgte eine Inkubation von 40 Stunden mit einer Methylzellulose-Überschichtung. Darauf wurden der Zellrasen mit 4% Formaldehyd fixiert und die Zellen mit 0,5% Triton X-100 permeabilisiert. Die Färbung wurde mit einem monoklonalen Ratte-anti-LCMV und einem Peroxidase-markierten Geiss-anti-Ratte-Zweitantikörper durchgeführt. Die Sensitivität zu konventionellen Virusplaquetechniken ist um einen Faktor 2-4 different. Mit der beschriebenen Methode lassen sich alle LCMV-Isolate bestimmen, auch solche, die nicht mit einer konventionellen Plaquetechnik bestimmbar waren. Letztere konnten lediglich in vivo bestimmt werden. Die Methode ist schneller (2-3 Tage) als bisherige Verfahren (4-6 Tage), und auf eine Titration in Mäusen kann verzichtet werden.

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